Prozessoptimierung & BPM

Prozessoptimierung, die Geschäftsprozesse messbar verbessert

Wir finden Engpässe, vereinfachen Abläufe und führen die Verbesserungen gemeinsam mit Ihrem Team ein — von der ersten Bestandsaufnahme bis zum stabilen Tagesbetrieb.

Lassen Sie uns sprechen

Ein kurzer Überblick reicht. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.

Zweck: Antwort auf Ihre Anfrage (Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Löschung nach Abschluss der Anfrage oder Widerruf. Ihre Angaben dienen allein der Anfragebearbeitung und verbleiben bei uns. Details: Datenschutzerklärung.

Warum gewachsene Abläufe langsam und teuer werden

Gewachsene Prozesse werden irgendwann langsam, teuer und fehleranfällig.

Typische Ursachen sind fehlende Daten, neue Abläufe, die niemand erprobt, und unklare Zuständigkeiten im Tagesgeschäft.

Prozessoptimierung: Vergleich eines geplanten Ablaufs mit vier Schritten und eines über Jahre gewachsenen Ablaufs mit Sonderprüfung, Rückfrage und Zusatzfreigabe. Der gewachsene Ablauf braucht mehr Zeit und erschwert klare Verantwortung.
Mit jeder Sonderregel wird ein einheitlicher Ablauf schwerer zu führen. Zusätzliche Prüfungen, Rückfragen und Freigaben verlängern den Weg, erhöhen den Aufwand und verteilen die Verantwortung auf mehr Übergaben.
01

Das Wissen steckt nur in den Köpfen

Mitarbeitende kennen den Ablauf aus Erfahrung, doch eine gemeinsame Beschreibung fehlt. Dadurch ist schwer zu erkennen, wo Zeit verloren geht oder Fehler entstehen.

02

Der neue Ablauf bleibt auf dem Papier

Ein Konzept wird vorgestellt, aber nicht im Alltag erprobt. Ohne klare nächste Schritte, Zeit und Verantwortung ändert sich an der täglichen Arbeit nichts.

03

Mitarbeitende werden zu spät einbezogen

Wer täglich mit dem Prozess arbeitet, kennt seine Schwachstellen. Wird dieses Wissen nicht früh genutzt, passt der neue Ablauf oft nicht zur tatsächlichen Arbeit.

04

Kennzahlen werden erhoben, aber niemand handelt danach

Zahlen helfen nur, wenn jemand sie regelmäßig prüft und bei Abweichungen entscheidet. Deshalb verbinden wir jede Kennzahl mit einer zuständigen Person und einem festen Prüftermin.

Wir untersuchen einen konkreten Ablauf anhand von Bearbeitungszeiten, Übergaben, Fehlern und Nacharbeit. Danach legen wir gemeinsam fest, welche Schritte entfallen, vereinfacht oder automatisiert werden — und wer den verbesserten Prozess im Tagesgeschäft verantwortet.
Unsere Leistungen

Sechs Leistungsfelder der Prozessoptimierung

Die sechs Leistungsfelder reichen von der Analyse und Neugestaltung über Automatisierung und Umsetzungssteuerung bis zur Einarbeitung des internen Teams.

Mitarbeiter beobachtet einen Produktionsablauf zur Prozessverbesserung
01

Prozessanalyse mit Daten

Wir erfassen den heutigen Ablauf und werten vorhandene Daten aus. Wenn es sinnvoll ist, nutzen wir dafür auch Process Mining, also die softwaregestützte Auswertung von Prozessdaten. So werden Engpässe, Wartezeiten und unnötige Schleifen sichtbar. Sie erhalten eine verständliche Übersicht mit konkreten Möglichkeiten und nächsten Schritten.

02

Geschäftsprozessmanagement & Modellierung

Wir vergleichen den heutigen Ablauf mit dem gewünschten Zustand. Dabei prüfen wir doppelte Arbeit, getrennte Datenbestände und Sicherheitslücken. Den künftigen Prozess beschreiben wir so, dass Fachbereich und IT ihn gemeinsam verstehen und umsetzen können.

03

Prozessautomatisierung mit Software und KI

Wiederkehrende, fest geregelte Schritte können Software oder KI übernehmen. Beurteilung und Freigabe bleiben bei den zuständigen Menschen.

04

Umsetzung und Verantwortung auf Zeit

Wir begleiten die Umsetzung, übernehmen bei Bedarf zeitweise Verantwortung und arbeiten das interne Team ein. Das Mandat endet erst, wenn der Ablauf im täglichen Betrieb funktioniert.

05

Kennzahlen und Verantwortung

Wenige aussagekräftige Kennzahlen, eindeutige Zuständigkeiten und feste Prüftermine sorgen dafür, dass aus jeder Abweichung eine konkrete Maßnahme wird.

06

Change Management und Befähigung

Die Mitarbeitenden gestalten den neuen Ablauf mit und werden befähigt, ihn zu tragen — so wird er gelebte Praxis.

Unser Vorgehen

Vom Lagebild bis zur Übergabe

Jede Phase der Prozessoptimierung liefert ein nutzbares Ergebnis. Danach entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht.

01Auftakt

Lagebild

Prozesslandkarte, betroffene Systeme, vorhandene Kennzahlen, Beteiligte. Ergebnis: ein kompaktes Lagebild mit den Prozessen, die den größten Hebel haben.

02Analyse

Analyse

Datenbasierte Untersuchung der Kernprozesse: wo die Engpässe liegen, wie groß sie sind und was ihre Behebung bringt.

03Gestaltung

Künftigen Ablauf gestalten

Fachbereich und IT legen gemeinsam fest, wie der künftige Ablauf aussieht, wer verantwortlich ist und in welcher Reihenfolge er umgesetzt wird.

04Umsetzung

Erproben und ausweiten

Der verbesserte Ablauf wird zuerst im kleinen Rahmen erprobt und gemeinsam geprüft. Danach wird er Schritt für Schritt auf weitere Bereiche ausgeweitet.

05Übergabe

Übergabe in den Alltag

Verantwortlichkeiten und Kennzahlen sind festgelegt. Das Team kann eigenständig weiterarbeiten; auf Wunsch bleiben wir für die nächste Verbesserungsrunde ansprechbar.

Vorgehen visualisiert

Wartezeiten sichtbar machen und Verbesserungen umsetzen.

Ein Beispiel zeigt, wie wir Engpässe in einem Ablauf erkennen. Der Zeitplan darunter ordnet die fünf Projektphasen von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Übergabe.

Illustratives Process-Mining-Beispiel

Wartezeiten werden pro Prozessschritt sichtbar.

Schritt 01EingangDer Vorgang wird erfasst.0,5 Arbeitstage
Schritt 02PrüfungAngaben und Unterlagen werden geprüft.2,0 Arbeitstage
Schritt 03RückfrageFehlende Angaben werden geklärt.5,5 Arbeitstage
Schritt 04FreigabeEine zuständige Person entscheidet.3,0 Arbeitstage
Schritt 05UmsetzungDie Entscheidung wird im System ausgeführt.1,5 Arbeitstage
Schritt 06AbschlussDer Vorgang wird dokumentiert und geschlossen.0,5 Arbeitstage
bis 1 Arbeitstag: zügigüber 1 bis 3 Arbeitstage: prüfenüber 3 Arbeitstage: möglicher Engpass
Illustratives Beispiel ohne Kundendaten. Im Mandat stammen Dauer und Varianten aus den vorhandenen Zeitstempeln und werden gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen eingeordnet.
Typischer Zeitrahmen

Vom Lagebild bis zur selbstständigen Weiterarbeit.

Der konkrete Zeitplan richtet sich nach Prozessumfang, Datenlage und Organisation. Nach dem Lagebild werden Dauer und Verantwortlichkeiten verbindlich geplant.

Woche 1–2Phase 01LagebildUmfang, Beteiligte und wichtigste Prozesse festlegen.
Woche 3–6Phase 02AnalyseDaten prüfen und Ursachen der Engpässe bestimmen.
Woche 7–10Phase 03Künftiger AblaufSchritte, Rollen und Messgrößen gemeinsam festlegen.
Monat 3–6Phase 04Erproben und ausweitenDen Ablauf testen, anpassen und schrittweise einführen.
Ab Monat 6Phase 05ÜbergabeVerantwortung, Kennzahlen und Unterlagen übergeben.
Form der Unterstützung

Welche Unterstützung passt zu Ihrem Vorhaben?

Entscheidend sind drei Fragen: Wie groß ist das Vorhaben? Wer kann intern Verantwortung übernehmen? Wird nur Fachwissen gebraucht oder auch Unterstützung bei der Umsetzung?

CEx

Analyse und Umsetzung aus einer Hand

Passend, wenn mehrere Prozesse oder Systeme betroffen sind, interne Kapazität fehlt und ein erfahrenes Team die Umsetzung zeitweise mitverantworten soll.

Große Beratungsgesellschaft

Sehr großes oder internationales Programm

Passend, wenn viele Teams gleichzeitig bereitgestellt und mehrere Länder oder Unternehmensteile koordiniert werden müssen.

Internes Team

Ausreichend eigene Kapazität vorhanden

Passend, wenn Fachwissen, Zeit und eine intern benannte Prozessverantwortung bereits dauerhaft verfügbar sind.

Einzelberatung

Klar abgegrenzte Spezialaufgabe

Passend, wenn eine einzelne fachliche Frage geklärt werden soll und keine zusätzliche Umsetzungskapazität benötigt wird.

Im Erstgespräch ordnen wir das Vorhaben offen ein. Wenn eine andere Form der Unterstützung besser passt, sagen wir das.

Konkrete Anwendungsfelder

Welche Prozesse großes Optimierungspotenzial haben

Besonders lohnend sind Abläufe, die täglich oder wöchentlich in hoher Zahl wiederholt werden und dabei viele manuelle Eingaben, Rückfragen oder Sonderfreigaben erfordern. Schon kleine Verbesserungen sparen dort bei jedem Vorgang Zeit und vermeiden Fehler.

Einkauf

Von der Bestellung bis zur Zahlung

Doppelte Eingaben vermeiden, Freigaben vereinfachen und wiederkehrende Schritte sinnvoll automatisieren.

Vertrieb

Vom Erstkontakt bis zum Auftrag

Festlegen, wer wann übernimmt, welche Informationen benötigt werden und wie Mitarbeitende, Software und KI zusammenarbeiten.

Kunden

Neue Kunden einarbeiten

Vom Vertragsabschluss bis zum ersten produktiven Einsatz einen klaren Ablauf über alle Kontaktwege schaffen.

Service

Anfragen und Fälle bearbeiten

Anliegen richtig zuordnen, häufige Fragen zügig beantworten und festlegen, wann ein Mensch übernehmen muss.

Personal

Neue Mitarbeitende einarbeiten

Vom Vertrag bis zum eingerichteten Arbeitsplatz Aufgaben und Termine für alle Beteiligten verbindlich festlegen.

Finanzen

Monatsabschluss

Arbeitsschritte vereinheitlichen, Aufgaben parallel erledigen und Verantwortlichkeiten eindeutig zuordnen.

Was uns unterscheidet

So arbeiten wir während eines Prozessprojekts.

Gesamter Ablauf

Wir betrachten den Prozess aus Sicht der Menschen, die ihn nutzen.

Wir prüfen nicht nur einzelne Arbeitsschritte, sondern auch Übergaben, Systeme, Entscheidungen und Auswirkungen auf Kunden und Mitarbeitende.

Nachweisbare Grundlage

Empfehlungen stützen sich auf Prozessdaten und beobachtbare Abläufe.

Wo Daten vorhanden sind, nutzen wir sie. Wo sie fehlen, arbeiten wir mit Interviews, Stichproben und Zeitmessungen.

Umsetzung

Wir begleiten den neuen Ablauf bis in den täglichen Betrieb.

Das Team erprobt die Veränderung im kleinen Rahmen. Erst wenn sie funktioniert, wird sie auf weitere Bereiche übertragen.

Übergabe

Die Verantwortung bleibt dauerhaft in Ihrer Organisation.

Wir arbeiten die zuständigen Personen ein und übergeben Modelle, Kennzahlen und Unterlagen so, dass das Team selbstständig weiterarbeiten kann.

Methoden im Überblick

Bei der Prozessoptimierung sind wir methodisch flexibel.

Lean

Ein Ansatz, der den Wert aus Kundensicht maximiert und Verschwendung im Ablauf reduziert.

Six Sigma

Eine Methode, die datenbasiert Streuung und Fehlerquoten in Prozessen senkt.

Kaizen / KVP

Ein Prinzip, das Prozesse in kleinen Schritten kontinuierlich verbessert.

BPMN

Eine Notation, die Geschäftsprozesse standardisiert und lesbar modelliert.

DMAIC

Ein Ablauf in fünf Schritten: Ziel klären, messen, untersuchen, verbessern und die Wirkung sichern.

Engpassmethode

Ein Ansatz, der gezielt den Engpass erweitert, der das Tempo bestimmt.

Wie wir arbeiten

Klare Planung, Umsetzung und Kommunikation.

Fachbereich, IT und Leitung arbeiten auf dasselbe Ziel hin. Gemeinsame Begriffe, benannte Verantwortliche und wenige Kennzahlen halten den Fortschritt sichtbar.

DMAIC-Zyklus · Lean Six Sigma
  1. DDefineProblem und Umfang klären
  2. MMeasureIst-Daten erheben
  3. AAnalyseUrsachen erkennen
  4. IImproveSoll-Prozess umsetzen
  5. CControlWirkung dauerhaft steuern

Ergebnis je Zyklus: messbar kürzere Durchlaufzeiten, weniger Fehler und ein stabil verankerter Prozess.

Unser strukturierter Verbesserungszyklus — angewendet von einem erfahrenen Team in der Projektpraxis.

Gemeinsame Sprache

Wir modellieren Prozesse in einer Notation, die Fachbereich, IT und Leitung gleichermaßen lesen. So redet das ganze Projekt über denselben Ablauf, und in der Übersetzung geht nichts verloren.

Abgestimmte Zielbeschreibungen

Vor dem ersten Modell legen wir gemeinsam fest, woran wir Erfolg messen — partizipativ erarbeitet und von allen Beteiligten getragen. Dieses Zielbild bleibt der Maßstab, an dem jede Entscheidung im Projekt ausgerichtet wird.

Individuelle Verantwortung

Jeder Prozess und jede Kennzahl bekommt eine namentlich zuständige Person. Verantwortung liegt damit eindeutig — und bleibt auch nach der Übergabe in Ihrer Organisation verankert.

Erfolgskriterien und Voraussetzungen

Vor dem Start legen wir fest, was besser werden soll.

Wir halten den heutigen Aufwand fest und vereinbaren konkrete Ziele — zum Beispiel kürzere Bearbeitungszeiten, weniger Fehler oder weniger manuelle Nacharbeit. Ebenso wird benannt, wer die Kennzahlen prüft und bei Abweichungen entscheidet.

01

Heutigen Aufwand festhalten

Zu Beginn erfassen wir Durchlaufzeit, Fehlerquote, Nacharbeit und manuellen Aufwand. Diese Werte bilden den Ausgangspunkt für die spätere Prüfung.

02

Ziele und Prüftermine vereinbaren

Für jede Messgröße werden ein Ziel, ein Prüftermin und eine zuständige Person festgelegt. Abweichungen führen damit zu einer konkreten Entscheidung.

03

Interne Verantwortung benennen

Die Leitung muss das Ziel tragen und intern eine verantwortliche Person benennen. Fehlen Rückendeckung oder Verantwortung, nehmen wir das Mandat nicht an.

04

Arbeitsgrundlagen übergeben

Ihr Team erhält den beschriebenen Soll-Prozess, die vereinbarten Kennzahlen, eindeutige Rollen und die nötigen Schulungsunterlagen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fragen hören wir häufiger?

Was kostet eine Prozessoptimierung?
Die Preisgestaltung ist individuell und richtet sich nach dem Umfang — etwa nach der Anzahl der Prozesse, der Datenlage und dem gewünschten Grad der Umsetzungsbegleitung. Im kostenlosen Erstgespräch nennen wir Ihnen transparent eine verlässliche Preisspanne, bevor Sie sich festlegen. Programme über mehrere Sprints werden je Sprint kalkuliert, sodass Sie nach jeder Phase neu entscheiden.
Wie lange dauert ein Prozessoptimierungs-Projekt?
Erste Ergebnisse sind in der Regel früh sichtbar; größere Vorhaben laufen in Sprints. Wir arbeiten bewusst nicht in starren Mehrjahres-Blöcken — jede Phase ist einzeln beauftragbar und liefert ein greifbares Ergebnis, auf dem die nächste aufbaut.
Welche Methoden nutzt eine Prozessberatung?
Wir kombinieren bewährte, etablierte Methoden — von der datenbasierten Analyse über eine verständliche Beschreibung des künftigen Ablaufs bis zur strukturierten Verbesserung im laufenden Betrieb. Welche zum Einsatz kommt, richtet sich nach Ihrem Problem; das Vorgehen folgt Ihrem Fall, ohne ein starres Standardmodell über Ihr Vorhaben zu legen. Orientierung bieten anerkannte Stellen wie die American Society for Quality für Qualitäts- und Verbesserungsmethoden und die Object Management Group für standardisierte Prozessnotation; eine allgemeine Einordnung bietet die offene Wissensbasis.
Wann lohnt sich Prozessoptimierung?
Wenn Durchlaufzeiten messbar zu lang sind, Reklamations- oder Fehlerquoten steigen, manuelle Behelfslösungen zunehmen oder ein Wachstumsschritt die operativen Strukturen überlastet. Bei hochfrequenten Standardprozessen ist die Kostenersparnis häufig der wichtigste Hebel: Kürzere Durchlaufzeiten senken die Prozesskosten, während weniger Fehler und weniger manuelle Nacharbeit zusätzlich Kosten sparen.
Brauchen wir spezielle Analyse-Software, um zu starten?
Nein. Wo Daten vorhanden sind, werten wir sie aus — das ist schneller und objektiver. Wenn nicht, funktionieren klassische Zeitstudien, Interviews und Stichproben genauso gut. Welcher Ansatz passt, entscheiden wir gemeinsam in der ersten Phase.
Sind wir an bestimmte Werkzeuge gebunden?
Nein. Wir arbeiten werkzeug-unabhängig und richten uns nach Ihrer bestehenden Systemlandschaft. Gleichzeitig bringen wir Erfahrung mit den gängigen Werkzeugen für Prozessmodellierung, die softwaregestützte Auswertung von Prozessdaten, Automatisierung und Kennzahlensteuerung mit. Unsere Empfehlung folgt Ihren Anforderungen — unabhängig von Partnerschaften.
Was ist der Unterschied zwischen Prozessoptimierung und BPM-Beratung?
Prozessoptimierung verbessert gezielt einzelne Abläufe. BPM-Beratung schafft dauerhaft eindeutige Prozessverantwortung, Regeln und Kennzahlen. Häufig beginnen wir mit den wichtigsten Abläufen und bauen daraus anschließend eine verlässliche Steuerung für die gesamte Prozesslandschaft auf.
Wo fangen wir mit der Prozessoptimierung an?
Mit einem kompakten Lagebild. Wir verschaffen uns zuerst einen Überblick über die wichtigsten Abläufe und die betroffenen Systeme und finden die Prozesse mit dem größten Hebel. Sie starten dort, wo sich Aufwand am schnellsten in sichtbare Wirkung übersetzt — nicht überall gleichzeitig.
Warum scheitern viele Prozessoptimierungs-Projekte?
Fast immer am gleichen Muster: schöne Soll-Modelle, die in der Umsetzung steckenbleiben, fehlende formale Verantwortung und ein begleiteter Wandel, der ausbleibt. Deshalb bleiben wir bis in den Betrieb, klären Verantwortlichkeiten und machen die Wirkung messbar — über eine reine Präsentation hinaus.
Lohnt sich eine externe Prozessberatung?
Dann, wenn intern die Zeit, die Distanz oder die Methodik fehlt, um Abläufe zu vermessen und konsequent umzusetzen. Wir bringen ein strukturiertes Vorgehen und einen neutralen Blick — und befähigen Ihr Team so, dass es nach der Übergabe eigenständig weiterkommt.
Nächster Schritt

Prozessoptimierung starten

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch von 30–45 Minuten. Wir klären Ihre Ausgangslage, die wichtigsten Engpässe und ob CEx der richtige Partner ist. Wenn nicht, verweisen wir auf jemanden, der besser passt.

Erstgespräch anfragen
Aus der Praxis

Erfolgsgeschichten mit klaren Effizienzgewinnen

Die folgenden Fälle zeigen konkret, wie Daten, eine schrittweise Umsetzung und eindeutige Zuständigkeiten einen Prozess verändern.

01 · Erst messen, dann entscheiden

Daten zeigen, an welcher Stelle ein Prozess tatsächlich Zeit verliert.

Ein Ablauf kann im Gespräch einfach wirken und technisch trotzdem schwer zu automatisieren sein. Deshalb prüfen wir Prozessdaten, Datenqualität und jeden Schritt, der weiterhin menschliches Urteil braucht. So wird sichtbar, welche Vereinfachung realistisch ist.

02 · Den Soll-Prozess laufend verbessern

Der Soll-Prozess bleibt anpassbar, die Strategie gibt die Richtung vor.

Wir entwickeln den Soll-Prozess aus der tatsächlich gelebten Arbeit und überprüfen ihn während der Umsetzung fortlaufend. Erkenntnisse aus Tests und Daten, neue Anforderungen oder gesetzliche Vorgaben fließen in die nächste Fassung ein. Jede Änderung wird zugleich an den strategischen Zielen und verbindlichen Leitplanken gemessen. So bleibt der Prozess lernfähig, ohne die gemeinsame Richtung zu verlieren.

03 · Gesetzliche Krankenversicherung

Von Papier, Scan, SAP und Ausdruck zu einem durchgängigen digitalen Ablauf.

Ein eingehendes Dokument wurde zunächst gescannt und digital gespeichert, anschließend für die manuelle Bearbeitung wieder ausgedruckt und danach erneut ins System übertragen. Die Bearbeitung selbst war sorgfältig, doch Medienbrüche und Wartezeiten erzeugten einen Rückstand von drei bis vier Monaten an Kundenanträgen.

AusgangslagePosteingang → Scan → SAP → Ausdruck → manuelle Bearbeitung → Rückerfassung
VeränderungFormular standardisiert, maschinenlesbar gemacht und die technische Verarbeitung durchgängig automatisiert
WirkungRückstand abgebaut, Bearbeitung stark beschleunigt und Fehler im automatisierten Schritt weitgehend vermieden
3–4 Monateaufgelaufener Rückstand an Kundenanträgen abgebaut
Nahezu in EchtzeitDurchlaufzeit statt mehrerer Monate
Nahe nullFehlerquote im automatisierten Verarbeitungsschritt

Die Bearbeitung war schon vorher gut; verbessert wurde vor allem die Geschwindigkeit. Ein standardisiertes, maschinenlesbares Formular verkürzte die Durchlaufzeit. Die Mitarbeiterin blieb im Unternehmen und gewann mehr Zeit für persönliche Kundenanliegen — dort, wo ihre Erfahrung den größten Wert schafft.

04 · Größeres Prozessprojekt

30 Prozesse in drei Monaten dokumentiert und für die Umsetzung beschrieben.

Für ein stark genutztes Bestandssystem nahm ein gemeinsames Team von CEx und dem Kunden die Produkt- und Betriebsprozesse auf. Aus dem heutigen Ablauf entstanden klare Anforderungen für den künftigen Prozess.

3 MonateProjektlaufzeit
10 PersonenCEx: drei Senior, zwei Junior; Kundenseite: rund fünf
30 ProzesseProdukt- und Betriebsprozesse dokumentiert
250–350 Anforderungenfür den künftigen Ablauf abgeleitet
20 Mrd. Transaktionen/JahrGrößenordnung des betroffenen Systemumfelds

Die Werte zeigen die Größenordnung dieses Projekts. Dauer, Team und Preis werden für jedes Vorhaben anhand von Prozesszahl, Datenlage und Umsetzungsverantwortung neu geplant.

05 · Automatisierung und Mitarbeitende

Automatisierung entlastet bei wiederkehrender Handarbeit.

Automatisierung nimmt wiederkehrende Handgriffe ab, ersetzt aber nicht automatisch ganze Rollen. Vor der Umsetzung klären wir, welche Aufgaben entfallen, wo weiterhin menschliches Urteil nötig ist und wie die frei werdende Zeit genutzt wird — etwa im Kundenservice oder Vertrieb. Diese Veränderungen werden früh und offen mit den betroffenen Mitarbeitenden besprochen.

Praxischeck vor der Prozessoptimierung

Welche Fragen klären wir vor Projektbeginn?

Prozessoptimierung bringt nur dann Wirkung, wenn der größte Engpass richtig erkannt wird. Wir prüfen mit Daten, wo Arbeit wartet, doppelt läuft oder durch Behelfe ersetzt wurde.

Wo entsteht der meiste Aufwand?

Wir suchen nach Wartezeiten, Schleifen, Freigaben, Medienbrüchen und manuellen Umwegen im gesamten Ablauf.

Welche Daten belegen den Engpass?

Wir nutzen Durchlaufzeiten, Mengen, Fehlerquoten und Systemdaten, damit Entscheidungen nicht auf Bauchgefühl beruhen.

Was muss vereinfacht werden?

Wir streichen unnötige Schritte, klären Zuständigkeiten und standardisieren den Normalfall.

Wie wird der neue Ablauf gelebt?

Wir planen Umstellung, Verantwortliche und Messpunkte, damit das Modell im Alltag nicht liegen bleibt.

Wer wir sind.

Prozesse, Architektur, Change.

Johannes Reusch und Hans-Helmut "Hannes" Scheel führen CEx gemeinsam. Beide begleiten Mandate mit ihrem Team persönlich. Senior- und Executive-Erfahrung für Ihr Projekt von Anfang bis Ende.

Johannes Reusch, Gründer von CEx
Johannes ReuschGründer
Hans-Helmut Scheel, Gründer von CEx
Hans-Helmut "Hannes" ScheelGründer
  • Branchenübergreifend · vom Mittelstand bis zum Konzern
  • Strukturiertes Vorgehen · nachvollziehbar und dokumentiert
  • DACH-weit tätig
Erstgespräch — 30 Minuten, kostenlos

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