Digitalisierungsberatung und Transformation

Digitalisierungsberatung, die Transformation strukturiert umsetzt

Wir übersetzen Zielbild, Ist-IT-Architektur, Prozesse und Projektmanagement in agile Sprints und hybride Projektzyklen. Jeder Zyklus liefert ein überprüfbares Ergebnis, ohne den laufenden Betrieb aus dem Blick zu verlieren. Mensch und Kultur werden von Anfang an einbezogen.

Lassen Sie uns sprechen

Ein kurzer Überblick reicht. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.

Zweck: Antwort auf Ihre Anfrage (Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Löschung nach Abschluss der Anfrage oder Widerruf. Ihre Angaben dienen allein der Anfragebearbeitung und verbleiben bei uns. Details: Datenschutzerklärung.

Leitprinzip

Digitalisierung muss einen messbaren Mehrwert schaffen.

Vieles wird digitalisiert, weil es technisch machbar ist — nicht, weil vorher geklärt wurde, was dadurch besser werden soll. Wir drehen die Reihenfolge um: Zuerst steht der angestrebte Mehrwert fest, erst danach werden Technologie, Umfang und Lieferweg entschieden.

DurchlaufzeitAufgaben schneller abschließen
StabilitätFehler und Ausfälle reduzieren
KapazitätMehr Last zuverlässig verarbeiten
NutzbarkeitArbeit für Teams vereinfachen
Warum Digitalisierung stecken bleibt

Gründe für das Scheitern von Digitalisierung

Viele Digitalisierungsvorhaben starten mit einzelnen Maßnahmen, bevor Zielbild, Abhängigkeiten und betroffene Abläufe geklärt sind. Das erzeugt parallele Projekte und Lösungen, die im Alltag nicht greifen.

01

Unklares Zielbild

Wenn der Soll-Zustand nicht beschrieben ist, werden Maßnahmen parallel gestartet. Es fehlt die gemeinsame Richtung, an der Entscheidungen gemessen werden können.

02

Ist-IT-Architektur nur teilweise bekannt

Systeme, Schnittstellen, Datenflüsse und technische Abhängigkeiten werden zu spät sichtbar. Dadurch entstehen Risiken für Aufwand, Integration und Betrieb.

03

Abläufe nicht ausreichend geprüft

Bestehende Abläufe, Rollen und Medienbrüche werden unvollständig aufgenommen. Dem Projektplan fehlt dann eine verlässliche Ausgangslage.

04

Mensch und Kultur zu spät berücksichtigt

Mitarbeitende werden erst informiert, wenn Vorgehen und Lösungen bereits feststehen. Dadurch fehlt Akzeptanz, und die neue Arbeitsweise kommt im Alltag nur schwer an.

Digitalisierungsberatung: Team analysiert digitale Kennzahlen auf Laptop und Tablet
Unser Vorgehen verbindet Strategie, Technik, Prozesse, Projektmanagement sowie Mensch und Kultur. Auf dieser Grundlage wird die nächste sinnvolle Verbesserung beschrieben und in einen umsetzbaren Projektplan übersetzt.
Unsere Leistungen

Wir arbeiten in 5 Dimensionen

Digitalisierungsberatung ist die Unterstützung dabei, Abläufe, Technik und Zusammenarbeit Schritt für Schritt auf digitale Arbeit umzustellen. Strategie, Technik, Prozesse, Projektmanagement sowie Mensch und Kultur werden dabei gemeinsam betrachtet. So entsteht eine belastbare Reihenfolge — vom Zielbild bis zur Einführung im Arbeitsalltag.

01

Strategie

Gemeinsam werden Zielbild, Maßnahmen und Reihenfolge festgelegt. Das Ergebnis ist eine gemeinsame Richtung, an der Entscheidungen, Prioritäten und Investitionen ausgerichtet werden können.

02

Technik

Wir prüfen Systeme, Schnittstellen, Datenflüsse, technische Abhängigkeiten und Risiken. So wird sichtbar, was der gewünschte Zustand technisch erfordert.

03

Prozesse

Die Prozesslandschaft wird aufgenommen und bewertet. Rollen, Übergaben, Medienbrüche und manuelle Schritte werden geklärt, bevor Soll-Prozesse und digitale Abläufe festgelegt werden.

04

Projektmanagement

Aus Zielbild und Ist-Analyse entsteht ein Projektplan mit Arbeitspaketen, Verantwortlichkeiten, Abhängigkeiten und Entscheidungspunkten. Damit lässt sich die Umsetzung verlässlich planen.

05

Mensch & Kultur

Mitarbeitende werden von Anfang an einbezogen. Schulung, Kommunikation, neue Rollen und Arbeitsweisen werden so geplant, dass die Veränderung im Alltag getragen wird.

Unser Vorgehen

Digitalisierungsberatung vom Zielbild zur Lösung

Das Zielbild gibt die Richtung vor. Priorisierte Sprints und hybride Projektzyklen liefern überprüfbare Ergebnisse, die Fachbereich, IT und Führung gemeinsam bewerten.

Kurze Arbeitsabschnitte machen Risiken, Abhängigkeiten und Rückmeldungen früh sichtbar. Scrum nutzen wir dort, wo regelmäßige Lieferungen und gemeinsame Prüfungen zur Aufgabe passen.

  1. Mobilisierung

    Auftrag und Entscheidungsrahmen

    Sponsor, Lenkungskreis, Entscheidungsrechte, Projektrollen und Arbeitsrhythmus werden festgelegt. Das Zielbild wird so beschrieben, dass alle Beteiligten wissen, welche Richtung verbindlich ist und wo bewusst Spielraum für Lernen bleibt.

  2. Discovery

    Ausgangslage und priorisierte Aufgaben

    Wir erfassen Prozesse, Systeme, Daten, laufende Vorhaben, Abhängigkeiten und Risiken. Daraus entsteht eine geordnete Aufgabenliste nach Nutzen, Aufwand und Dringlichkeit.

  3. Konzept

    Zielbetriebsmodell & Architektur

    Zukünftige Fähigkeiten, Rollen, Prozesse, Entscheidungswege, Datenflüsse und technische Zielarchitektur werden beschrieben. So wird sichtbar, welche Arbeitsweise in den ersten Sprints oder hybriden Projektzyklen erprobt und später ausgeweitet wird.

  4. Planung

    Sprints, hybride Projektzyklen und erwarteter Nutzen

    Der Umsetzungsplan wird in überschaubare Sprints oder hybride Projektzyklen geteilt. Für jeden Zyklus stehen Ziel, Umfang, verfügbare Zeit, Abhängigkeiten, Risiken und erwarteter Nutzen fest.

  5. Pilot

    Scrum-Pilot, Test & Lernen

    Ein überschaubarer Produktbaustein wird in kurzen Arbeitsabschnitten umgesetzt. Die Produktverantwortung ordnet die Aufgaben; Rückmeldungen, Tests und Betriebsfragen fließen direkt in die weitere Planung ein.

  6. Einführung

    Schrittweise Einführung und Nutzung

    Die Einführung erfolgt schrittweise. Für jeden Sprint oder hybriden Projektzyklus werden Kommunikation, Schulung, Datenübernahme, Unterstützung und Übergabe in den Betrieb vorbereitet. Nutzung und Akzeptanz werden regelmäßig geprüft.

  7. Stabilisierung

    Prüfung, Startbegleitung und Nutzenkontrolle

    Nach jedem Sprint oder hybriden Projektzyklus prüfen wir Ergebnisse, offene Punkte, Nutzung und Prozessleistung. Daraus entstehen konkrete Anpassungen für den Betrieb, die Aufgabenliste und den nächsten Zyklus.

  8. Übergabe

    Verantwortung und kontinuierliche Verbesserung

    Verantwortlichkeiten, Kennzahlen, Dokumentation und Verbesserungsrhythmus werden an benannte Rollen übergeben. So kann Ihr Team die Arbeitsweise selbst weiterführen und den nächsten Sprint oder hybriden Projektzyklus auf belastbaren Ergebnissen planen.

Projekt-Ergebnisse

Was jeder Sprint oder hybride Projektzyklus liefert.

Ein fester Liefertakt verbindet Prioritäten, Entscheidungen und überprüfbare Ergebnisse.

Steuerung

Auftrag und Zuständigkeiten

Mandat, Ziele, Entscheidungsrechte, Rollen, Steuerungsrhythmus, Eskalationsweg und Verantwortlichkeiten werden verbindlich festgelegt.

Priorität

Priorisierte Aufgabenliste

Maßnahmen, Anforderungen, Risiken und Nutzenannahmen werden priorisiert. So ist erkennbar, was zuerst Wirkung bringt und welche Punkte später folgen.

Betrieb

Zielbetriebsmodell

Künftige Prozesse, Rollen, Fähigkeiten, Entscheidungswege und Betriebsverantwortung werden beschrieben, damit jeder Sprint oder hybride Projektzyklus zur Zielorganisation passt.

Lieferung

Arbeits- und Zyklusplan

Aufgaben, kurze Arbeitsabschnitte, Abhängigkeiten, verfügbare Zeit und Entscheidungspunkte werden in einem realistischen Plan zusammengeführt.

Einführung

Plan für Einführung und Veränderung

Kommunikation, Schulung, Datenübernahme, Unterstützung und Betriebsübergabe werden für jeden Sprint oder hybriden Projektzyklus geplant und bei Bedarf angepasst.

Kontrolle

Übersicht zu Nutzen und Kennzahlen

Nutzung, Prozessleistung, offene Punkte, Qualität und Zielerreichung werden nachgehalten. Dadurch bleibt sichtbar, ob die Veränderung im Alltag wirkt.

Bewährte Arbeitsweisen

Scrum dort einsetzen, wo es die Lieferung verbessert.

Programmsteuerung, Architektur, Prozesse und Change Management greifen ineinander. Scrum ergänzt das Vorgehen, wenn kurze Lieferzyklen sinnvoll sind.

Scrum in der Umsetzung

Eindeutige Produktverantwortung, geordnete Aufgaben und regelmäßige Liefertermine schaffen einen verlässlichen Takt. Lenkungskreis und festgelegte Entscheidungswege sichern Budget, Risiken und Abhängigkeiten.

Enterprise Architecture

Systeme, Schnittstellen, Datenflüsse und Zielarchitektur werden so beschrieben, dass jeder Sprint oder hybride Projektzyklus technisch funktioniert und zur künftigen Arbeitsweise passt.

Iterative Umsetzung

Pilot, Tests und Rückmeldungen aus der Nutzung zeigen früh, was funktioniert. Bewährte Lösungen werden ausgeweitet; Probleme werden vor der breiten Einführung behoben.

Change Management

Beteiligte, Auswirkungen auf die Arbeit, Kommunikation, Schulung und Nutzung werden in jedem Sprint oder hybriden Projektzyklus berücksichtigt. So beginnt die Einführung nicht erst am Ende des Projekts.

Was uns unterscheidet

Diese Regeln halten Sprints und hybride Projektzyklen arbeitsfähig.

  • Fester Zielrahmen

    Zielbild, Zuständigkeiten, Entscheidungsrechte und Erfolgskriterien werden früh festgelegt. Dadurch bleibt die Richtung stabil, auch wenn einzelne Schritte angepasst werden.

  • Priorisierung nach Nutzen und Risiko

    Die Aufgaben werden nach Wirkung, Aufwand, Abhängigkeiten und Dringlichkeit geordnet. Das Team beginnt mit den Punkten, die den größten Nutzen oder die meisten offenen Fragen klären.

  • Kurze Lernschleifen

    Jeder Sprint oder hybride Projektzyklus bringt überprüfbare Ergebnisse. Gemeinsame Prüfungen, Tests und Rückmeldungen zeigen früh, was trägt und was angepasst werden muss.

  • Nutzung wird gemessen

    Wir verfolgen Schulung, Nutzung, Prozessleistung, offene Punkte und den Bedarf an Unterstützung. So wird sichtbar, ob die Veränderung im Betrieb ankommt.

Wie wir arbeiten

Der Arbeitsrhythmus im Vorhaben.

Ein fester Arbeitsrhythmus verbindet Aufgaben, gemeinsame Prüfungen, Entscheidungen, Risiken und Rückmeldungen aus der Nutzung.

Arbeitsrhythmus und Prüftermine

Jeder Sprint oder hybride Projektzyklus hat vereinbarte Ziele und Termine. Die betroffenen Teams prüfen die Ergebnisse gemeinsam, bevor der nächste Zyklus festgelegt wird.

Aufgaben laufend ordnen

Neue Erkenntnisse, Risiken, Abhängigkeiten und Verbesserungen fließen laufend in die Aufgabenliste ein. So bleiben die Prioritäten aktuell und nachvollziehbar.

Rückblick und Startbegleitung

Nach Pilot und Einführung begleiten wir Nutzung, Unterstützungsbedarf, Prozessqualität und offene Verbesserungen. Lernen und Stabilisierung gehören zur Umsetzung.

Aus der Digitalisierungspraxis

Erfolgsgeschichten zur schrittweisen Digitalisierung

Digitalisierung ist ein bewegliches Ziel. Architektur, Prozesse, Erkenntnisse und Anforderungen entwickeln sich weiter, während der laufende Betrieb gesichert werden muss. Deshalb wird die Richtung beibehalten und der Weg in überprüfbaren Schritten angepasst.

Iteratives Programm

Ein Zielbild reicht nicht, wenn der Weg dorthin zu starr geplant ist.

Gewachsene IT und Prozesse verändern sich nicht auf einmal. Gleichzeitig muss der Betrieb weiterlaufen. Deshalb bleibt das Zielbild auf einer sinnvollen Flughöhe, während jeder Sprint oder hybride Projektzyklus vom tatsächlichen Ist-Zustand ausgeht, ein nutzbares Ergebnis liefert und neue Erkenntnisse in die nächste Planung übernimmt.

Umsetzungsplan nach der Bestandsaufnahme

Der Umsetzungsplan bleibt beweglich.

Nach der ersten Aufnahme von IT-Architektur und Prozessen ändern sich Prioritäten häufig. Sichtbare Abhängigkeiten und Risiken machen diese Anpassung notwendig. Der Ist-Zustand bleibt der Ausgangspunkt; geplant wird jeweils die nächste sinnvolle Verbesserung.

Schrittweise Modernisierung eines Altsystems

Ein Altsystem wurde Funktionsbaustein für Funktionsbaustein abgelöst.

Statt das gesamte System auf einmal auszutauschen, wurden einzelne Funktionen schrittweise in neue Abläufe und kleinere Software-Bausteine überführt. Die neue Lösung bewältigte rund 80 % mehr Last. Auch bei Spitzen blieb sie stabil; zugleich wurde die Oberfläche übersichtlicher und die Bearbeitungszeit kürzer.

Datenschutz & Compliance

Anforderungen werden früh geklärt und in die Lösung eingebaut.

Datenschutz und Compliance bedeuten nicht automatisch, dass eine Idee unzulässig ist. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen des Kunden werden Zweck, Daten, Rollen, Berechtigungen und Aufbewahrung geklärt. Wo erforderlich, werden nachvollziehbare ausdrückliche Zustimmungen und Einwilligungsprozesse vorgesehen. So entsteht eine nutzbare Lösung mit eindeutigen Zuständigkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fragen hören wir häufiger?

Was kostet eine Digitalisierungs-Beratung?
Der Aufwand hängt vom Umfang des Vorhabens ab: Zahl der betroffenen Bereiche und Systeme, Tiefe der Analyse, gewünschte Begleitung bei der Einführung und notwendige Steuerung. Im Erstgespräch klären wir, ob ein kompakter Start, ein erster Sprint, ein hybrider Projektzyklus oder ein größeres Veränderungsprogramm mit klaren Zuständigkeiten, priorisierten Aufgaben, festen Prüfterminen und Begleitung nach dem Start sinnvoll ist.
Wo fangen wir mit der Digitalisierung an?
Wir klären zunächst die übergeordnete Richtung und nehmen den tatsächlichen Ist-Zustand von IT-Architektur, Prozessen und laufendem Betrieb auf. Daraus entstehen ein eindeutiger Auftrag, eindeutige Zuständigkeiten, eine priorisierte Aufgabenliste und der erste Sprint beziehungsweise hybride Projektzyklus. Für diesen Zyklus prüfen wir, welcher Arbeitsrhythmus zur Aufgabe passt.
Sollten wir zuerst die passende Software auswählen?
Die Software-Auswahl wird sinnvoll, sobald Anforderungen, Zielbetriebsmodell, Datenflüsse und Integrationspunkte geklärt sind. Dann kann bewertet werden, welche Lösung zur Systemlandschaft, zu den Prozessen und zur geplanten Einführung passt.
Warum scheitern so viele Digitalisierungs-Vorhaben?
Häufig wird ein detailliertes Zielbild wie ein unbewegliches Ziel behandelt, obwohl sich Architektur, Prozesse und Anforderungen während der Umsetzung weiterentwickeln und der Betrieb parallel gesichert werden muss. Dazu kommen uneindeutige Zuständigkeiten, fehlende Nutzenmessung und zu viele parallele Maßnahmen. Scrum unterstützt kurze Lernschleifen, wirkt aber nur mit klarer Produktverantwortung, geordneten Prioritäten und verlässlichen Entscheidungen.
Sind wir an bestimmte Werkzeuge oder Anbieter gebunden?
Wir arbeiten werkzeug-unabhängig. Bestehende Systeme, Architekturvorgaben, Prozessanforderungen, Datenflüsse und Betriebsmodell bestimmen, welche Lösung passt. Auswahl und Einführung werden als Teil des Digitalisierungsvorhabens behandelt.
Was ist der Unterschied zwischen Digitalisierung und Transformation?
Digitalisierung verbessert konkrete Abläufe mit digitalen Mitteln. Transformation verändert zusätzlich Fähigkeiten, Rollen, Entscheidungswege, Projektmanagement, Kultur und Betriebsmodell. Beides ist kein Selbstzweck: Der erwartete Mehrwert wird vorher benannt und später an Durchlaufzeit, Stabilität, Kapazität, Kosten oder Nutzbarkeit überprüft.
Wann ist Scrum für ein Digitalisierungsvorhaben sinnvoll?
Scrum eignet sich, wenn Anforderungen noch nicht vollständig feststehen, ein Produkt oder Software-Baustein schrittweise entstehen soll und Fachbereich, IT und Führung Ergebnisse regelmäßig gemeinsam prüfen können. Für feste, klar planbare Aufgaben nutzen wir einfachere Abläufe. Entscheidend ist die passende Arbeitsweise für die jeweilige Aufgabe.
Wie stellen Sie sicher, dass die neue Lösung auch genutzt wird?
Nutzung wird für jeden Sprint beziehungsweise hybriden Projektzyklus geplant und gemessen. Beteiligte werden früh einbezogen, Schulungen auf reale Aufgaben zugeschnitten und Unterstützung für die Startphase organisiert. Nach der Einführung prüfen wir, wo die neue Arbeitsweise funktioniert und wo nachgesteuert werden muss.
Wie lange dauert ein Digitalisierungs-Projekt?
Das hängt von Umfang, Risiko und Zahl der betroffenen Bereiche ab. Ein begrenzter Praxistest kann schnell starten, eine breite Einführung wird in Sprints oder hybriden Projektzyklen geplant. Wo Scrum zur Aufgabe passt, entstehen in kurzen Arbeitsabschnitten früh überprüfbare Ergebnisse. Jeder Zyklus enthält Vorbereitung, Umsetzung, gemeinsame Prüfung, Einführung, Startbegleitung und Nutzenkontrolle.
Arbeiten Sie auch mit kleineren Organisationen?
Ja. Kleinere Organisationen brauchen dieselbe Klarheit, aber weniger Verwaltungsaufwand. Klare Zuständigkeiten, priorisierte Aufgaben, ein erster Sprint beziehungsweise hybrider Projektzyklus und feste Prüftermine werden so schlank aufgesetzt, dass sie zum Budget, zur Teamgröße und zur Entscheidungsgeschwindigkeit passen.
Woran erkennen wir, dass unsere Digitalisierung in die falsche Richtung läuft?
Typische Warnsignale sind viele parallele Einzelmaßnahmen, ein starres Detailziel trotz neuer Erkenntnisse und fehlende Messgrößen für den tatsächlichen Mehrwert. Wenn Entscheidungen unklar bleiben, Abhängigkeiten wachsen oder Nutzer die Lösung umgehen, wird der Umsetzungsplan anhand von Architektur, Prozessen und Betrieb neu geordnet.
Wie behalten wir bei vielen Systemen den Überblick über die Daten?
Datenflüsse, führende Systeme, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und Qualitätsregeln werden als Teil der Architekturarbeit dokumentiert. Bei der Einführung wird geprüft, ob Datenmigration, Berechtigungen, Berichtswesen und Betrieb zur künftigen Arbeitsweise passen.
Wie sorgen Sie dafür, dass die neue Lösung sicher und zukunftsfähig ist?
Sicherheit, Datenschutz, Einhaltung von Vorgaben, Anpassbarkeit und Betrieb werden von Anfang an berücksichtigt. Gemeinsam mit den zuständigen Stellen des Kunden klären wir Zweck, Datenflüsse, Rollen, Berechtigungen, Aufbewahrung und Unterstützung. Wo erforderlich, werden ausdrückliche Zustimmungen und Einwilligungsprozesse vorgesehen. Technische Leitplanken orientieren sich an anerkannten Stellen wie dem BSI.
Nächster Schritt

Digitalisierung sinnvoll starten.

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch von 30–45 Minuten. Wir klären Mandat, Ausgangslage, betroffene Bereiche, Entscheidungsbedarf, erste Prioritäten und Umsetzungsrisiken. Danach lässt sich einschätzen, welcher Einstieg sinnvoll ist: begrenzter Praxistest, erster Sprint, hybrider Projektzyklus oder breiteres Digitalisierungsvorhaben.

Erstgespräch anfragen
Praxischeck für die Digitalisierung

Welche Fragen klären wir vor Projektbeginn?

Digitalisierungsberatung beginnt bei uns nicht mit der Software. Wir prüfen zuerst, welcher Ablauf wirklich klemmt, welche Daten dafür taugen und wer die Änderung im Alltag tragen muss.

Welcher Ablauf klemmt wirklich?

Wir suchen den Engpass, der Zeit und Geld kostet, statt gleich die ganze Organisation zu digitalisieren.

Taugen die Daten für das Vorhaben?

Wir sehen uns an, wie vollständig und verlässlich die vorhandenen Daten sind, bevor ein System darauf aufsetzt.

Was passiert mit den Altsystemen?

Wir klären früh, was bleibt, was abgelöst wird und welche Schnittstellen dafür nötig sind.

Wer trägt die Änderung im Alltag?

Wir benennen Verantwortliche und den Schulungsbedarf, damit das neue Vorgehen nach dem Start nicht einschläft.

Wer wir sind.

Prozesse, Architektur, Change.

Johannes Reusch und Hans-Helmut "Hannes" Scheel führen CEx gemeinsam. Beide begleiten Mandate mit ihrem Team persönlich. Senior- und Executive-Erfahrung für Ihr Projekt von Anfang bis Ende.

Johannes Reusch, Gründer von CEx
Johannes ReuschGründer
Hans-Helmut Scheel, Gründer von CEx
Hans-Helmut "Hannes" ScheelGründer
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