Enterprise Architecture & Architecture Management

Enterprise-Architecture-Beratung als Prozess

In einer gemeinsamen Auftragsklärung bestimmen wir, was Ihre Unternehmensarchitektur leisten soll und realistisch leisten kann. Danach richten wir einen verständlichen Arbeitsablauf ein für Dokumentation, Analyse, Planung und Umsetzung — mit eindeutigen Rollen, Schnittstellen und Prüfpunkten.

Lassen Sie uns sprechen

Ein kurzer Überblick reicht. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.

Zweck: Antwort auf Ihre Anfrage (Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Löschung nach Abschluss der Anfrage oder Widerruf. Ihre Angaben dienen allein der Anfragebearbeitung und verbleiben bei uns. Details: Datenschutzerklärung.

Warum Architekturarbeit oft steckenbleibt

Gründe für das Scheitern von Architekturarbeit

Unternehmensarchitektur verbindet Unternehmensziele, IT-Landschaft, Projekte und Betrieb. Dafür müssen Informationen gepflegt, Entscheidungen dokumentiert und verbindliche Prüfpunkte eingehalten werden.

Enterprise-Architecture-Beratung: Team verbindet Geschäftsplanung und Architekturentscheidungen
01

Ein Zielbild ohne Prüfmechanismus

Die Zielarchitektur wird einmal beschlossen, aber nicht regelmäßig überprüft. Neue Anforderungen, Lieferantenentscheidungen oder auslaufende Software verändern die Lage, ohne dass die Architektur angepasst wird.

02

Dokumentation, Analyse und Planung ohne Prozess

Es ist nicht geklärt, wie dokumentiert, analysiert und geplant wird. Dann hängt die Architektur an Einzelpersonen, wird uneinheitlich gepflegt und verliert schnell ihren Wert für Entscheidungen.

03

Operative Architektur ohne strategische Leitplanken

Projektsteuerung, Architekturteams, Anforderungsmanagement und Betrieb treffen häufig parallel Entscheidungen. Ohne feste Abstimmung entstehen doppelte Arbeit, widersprüchliche Vorgaben und vermeidbare technische Risiken.

CEx baut Unternehmensarchitektur als laufende Arbeitsweise auf. Zuerst wird der Auftrag geklärt, danach folgen Dokumentation, Analyse, Planung und Umsetzung in einem wiederkehrenden Kreislauf. Eindeutige Rollen, Schnittstellen und Prüfpunkte verbinden diesen Kreislauf mit Projekten und Betrieb.
Unsere Leistungen

Die Bausteine der Unternehmensarchitektur

Nach der Auftragsklärung legen wir die Arbeitsweise fest: Wer dokumentiert, prüft, entscheidet und pflegt? Wie arbeiten die Beteiligten zusammen und an welchen Stellen wird verbindlich geprüft?

01

Auftragsklärung und Leistungsbild

Gemeinsam mit den Verantwortlichen für die Unternehmensstrategie klären wir, was die Architektur heute und künftig leisten muss — etwa für Investitionen, größere Projekte, Cloud-Nutzung, auslaufende Systeme, Wachstum oder Zukäufe.

02

Dokumentationsprozess

Wir definieren mit Ihrem Team, welche Architekturinformationen erfasst werden, wer sie liefert, wer sie pflegt und wie sie so abgelegt werden, dass sie für Entscheidungen nutzbar bleiben.

03

Analyseprozess

Wir legen fest, wie Anwendungen, Datenflüsse, Schnittstellen, Risiken, Redundanzen, technische Schulden und Abhängigkeiten bewertet und priorisiert werden.

04

Planung und Zielarchitektur

Wir entwickeln Zielbilder und Umsetzungspläne, damit die IT-Landschaft stabiler, regelkonform und anpassungsfähiger wird. Die Zielarchitektur verbindet den heutigen Zustand mit der gewünschten Entwicklung und wird regelmäßig aktualisiert.

05

Architekturarbeit im Projektalltag

Wir verbinden Facharchitektur, Anforderungsmanagement sowie Lösungs-, System- und Technologiearchitektur mit der übergeordneten Richtung des Unternehmens.

06

Rollen, Zusammenarbeit und Prüfpunkte

Wir prüfen Rollen, Zuständigkeiten, Zusammenarbeit, Pflege und Umsetzbarkeit. Verbindliche Prüfpunkte klären außerdem, ob die Infrastruktur betrieben werden kann, das Personal vorbereitet ist und genügend Kapazität zur Verfügung steht.

Unser Vorgehen

Zuerst den Auftrag klären, dann den Architekturprozess einrichten

Zuerst klären wir Leistung und Grenzen. Danach richten wir mit Ihrem Team einen wiederkehrenden Ablauf für Dokumentation, Analyse, Planung und Umsetzung ein.

01Auftragsklärung

Leistung und Grenzen klären

Wir klären, welche strategischen Zielvorgaben die Unternehmensarchitektur tragen muss, was sie heute leisten kann und welche künftigen Veränderungen sie vorbereiten muss — etwa Wachstum, Zukäufe oder neue Betriebsmodelle.

02Prozessdesign

Arbeitsprozesse definieren

Gemeinsam mit Ihrem Team legen wir fest, wie Dokumentation, Analyse, Planung und Umsetzung ablaufen: benötigte Informationen, Rollen, Prüftermine, Entscheidungen, Zusammenarbeit, Werkzeuge und Pflege.

03Dokumentation

Ist-Landschaft verlässlich erfassen

Wir begleiten die Erfassung von Anwendungen, Daten, Schnittstellen, Technologie, Verantwortlichkeiten und bestehenden Vorgaben so, dass sie später wirklich analysierbar sind.

04Analyse & Planung

Zielszenarien entwickeln

Wir analysieren Schwachstellen, Abhängigkeiten und Risiken, entwickeln Zielszenarien und führen sie zu einer Zielarchitektur mit nachvollziehbarem Umsetzungspfad zusammen.

05Betrieb

Im Betrieb weiterführen

Wir führen den Kreislauf im Betrieb weiter: regelmäßige Prüfungen, Anpassungen bei konkreten Anlässen sowie eine feste Abstimmung mit Projektsteuerung und Betrieb. Rollen, Zusammenarbeit und Prüfpunkte bleiben für Ihr Team dauerhaft nutzbar.

Arbeitsmodell

Ein verständlicher Einstieg. Danach ein laufender Architekturzyklus.

01AuftragsklärungLeistung, Grenzen und strategische Vorgaben klären
02DokumentierenIst-Landschaft verlässlich erfassen
03AnalysierenAbhängigkeiten, Risiken und Lücken bewerten
04PlanenZielszenarien und Umsetzungspfad festlegen
05Umsetzen und prüfenEntscheidungen umsetzen und Wirkung prüfen
Regelmäßige Prüfungen und konkrete Auslöser halten die Zielarchitektur aktuell — etwa neue Regulierung, Herstellerentscheidungen oder größere Projekte.
Typische Anlässe

Typische Anlässe für Unternehmensarchitektur

Oft ist nicht die einzelne Architekturentscheidung das Problem, sondern die fehlende Verbindung zwischen Strategie, Betrieb, Projekten und laufender Pflege.

Auftragsklärung

Architekturleistung klären

Wenn unklar ist, welche strategischen Zielvorgaben die Architektur tragen muss, welche Zukunftsszenarien sie vorbereiten soll und wo ihre realistische Grenze liegt.

Zielbild

Zielarchitektur entwickeln

Wenn Ist-Landschaft, Ziel-Szenarien, strategische Soll-Vorgaben und Umsetzungsreihenfolge noch nicht zusammenpassen.

Zukunft

Zukäufe oder Wachstum vorbereiten

Wenn die Architektur künftige Integration, Wachstum oder neue Geschäftsmodelle tragen muss, bevor die Veränderung im Projektportfolio ankommt.

Auslaufende Software

Hersteller stellt Updates ein

Wenn eine Software, Plattform oder Technologie nicht weiter aktualisiert wird und die Zielarchitektur angepasst werden muss.

Projekte

Projektarchitekturen laufen auseinander

Wenn Projektportfolio- und Architekturteams parallel entscheiden und die Vorgaben der Unternehmensarchitektur nicht in die Projektumsetzung integriert werden.

Verantwortung

Prüfpunkte und Rollen fehlen

Wenn Prozesse, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen, Pflegeverantwortung, Freigabepunkte, Schulung und Betriebsfähigkeit im Projekt nicht eindeutig geregelt sind.

Rahmenwerke im Überblick

Die wichtigsten Ansätze für Architekturarbeit

Welches Vorgehen passt, richtet sich nach Reife und Ziel.

TOGAF

Ein verbreitetes Rahmenwerk mit einem Vorgehensmodell für die Entwicklung von Unternehmensarchitektur. Stark, um Methode und gemeinsame Sprache in größere Vorhaben zu bringen. Herausgegeben von der Open Group.

ArchiMate

Eine standardisierte Modellierungssprache, um Geschäft, Anwendungen und Technik in einem zusammenhängenden Bild darzustellen. Ebenfalls von der Open Group gepflegt.

Zachman-Schema

Ein Ordnungsschema, das Architektur aus verschiedenen Perspektiven systematisch sortiert. Weniger Vorgehensmodell, mehr Denkraster für Vollständigkeit.

FEAF

Ein Referenz-Rahmenwerk für Architektur im öffentlichen Sektor, das gemeinsame Bausteine und Referenzmodelle vorgibt.

Gartner-Ansatz

Ein ergebnisorientierter, pragmatischer Ansatz, der Architektur konsequent an konkreten Geschäftsergebnissen ausrichtet.

Zielszenarien

Eine Zielarchitektur muss überprüft und angepasst werden

CEx betrachtet Zielarchitektur nicht als einmalige Zeichnung. Sie wird regelmäßig geprüft und bei konkreten Anlässen angepasst — damit Planung, Investitionen und operative Projektentscheidungen zusammenbleiben.

Regelmäßige Überprüfung

Feste Prüftermine zeigen, ob Annahmen, Umsetzungsplan, Standards und Architekturentscheidungen noch zur geschäftlichen und technischen Lage passen.

Anpassung bei einem konkreten Anlass

Wenn ein Hersteller Updates einstellt, neue regulatorische Anforderungen entstehen oder ein größeres Projekt die Landschaft verändert, wird die Zielarchitektur gezielt nachgeführt. Eine strategische Neuausrichtung erfordert ebenfalls eine Überprüfung der Unternehmensarchitektur.

Historisierte Szenarien

Ist-Zustand, Zielszenarien und getroffene Entscheidungen bleiben über Zeitscheiben nachvollziehbar. So wird sichtbar, warum eine Entscheidung getroffen wurde und wann sie neu bewertet werden muss.

Was uns unterscheidet

Was CEx von anderen Architektur-Beratungen unterscheidet

A

Auftrag vor Methode klären

Wir starten nicht mit einem Rahmenwerk, sondern mit der Frage, was Ihre Unternehmensarchitektur künftig leisten soll und was sie realistisch leisten kann.

B

Arbeitsprozesse statt Architektur-Ablage

Wir legen mit Ihrem Team fest, wie Dokumentation, Analyse und Planung im Alltag funktionieren: Rollen, Datenquellen, Prüftermine, Pflege und Entscheidungen.

C

Strategie und Projektarchitektur verzahnt

Wir verbinden Zielarchitektur, Facharchitektur, Anforderungsmanagement und technische Projektarchitektur über verständliche Vorgaben und verbindliche Prüfpunkte.

Wie wir arbeiten

Damit Architekturentscheidungen im Projektalltag ankommen

Unternehmensarchitektur unterstützt Entscheidungen, wenn Fachbereich, IT, Betrieb, Projektteams und Architekturverantwortliche nach denselben Vorgaben arbeiten.

Arbeitsweise vor Werkzeug

Erst wenn feststeht, wie dokumentiert, analysiert, geplant und umgesetzt wird, entscheiden wir über Werkzeug, Modellierungstiefe und Datenstruktur.

Verzahnung mit Projekten

Projektportfolio-Teams müssen Anforderungen der Unternehmensarchitektur in die Projektumsetzung integrieren. Dafür braucht es enge Abstimmung, verständliche Vorgaben, Rückkopplung, Schnittstellen und Freigabepunkte.

Verantwortung und Pflege

Jede Architekturinformation braucht eine verlässliche Quelle, eine zuständige Person und feste Prüftermine. Zusätzlich muss feststehen, ob Systeme betrieben werden können und ob Personal und Kapazität ausreichen.

Einordnung

Von der Strategie zur umsetzbaren Architekturentscheidung

Die Strategie beschreibt Richtung und künftige Anforderungen. Die Architektur übersetzt sie in Zielszenarien, Leitplanken und umsetzbare Entscheidungen.

Verantwortliche für Unternehmensstrategie

Setzen die Zielvorgaben: Welche Fähigkeiten braucht das Unternehmen jetzt, welche künftig, welche Investitionen stehen an und welche strukturellen Veränderungen muss die Architektur tragen?

Enterprise Architecture

Übersetzt diese Vorgaben in Zielarchitektur, mögliche Zukunftsbilder, Umsetzungspläne und verbindliche Regeln. Bei einem geplanten Zukauf muss die Architektur zum Beispiel spätere Integration und Wachstum ermöglichen.

Erst zusammen tragen sie: Die Strategie gibt Richtung und Zukunftsanforderungen, die Architektur macht daraus eine entscheidbare und in Projekten umsetzbare Landschaft.
Strategisch und operativ

Strategische Leitplanken im Projektalltag anwenden

Strategische Vorgaben müssen in Projektplanung, Umsetzung und Betrieb ankommen. Verlässliche Zusammenarbeit und verbindliche Prüfpunkte verhindern widersprüchliche Entscheidungen.

Strategischer Zyklus

Dokumentation, Analyse, Planung und Umsetzung richten die Landschaft auf Zielarchitektur und Zielszenarien aus. Der Zyklus wird regelmäßig geprüft und bei relevanten Ereignissen angepasst.

Architekturarbeit im Tagesgeschäft

Dazu gehören Facharchitektur und Anforderungsmanagement, Lösungsarchitekturen sowie System- und Technologiearchitekturen für Projekte.

Projektplanung, Prüfpunkte und Umsetzung

Die Prüfpunkte betrachten Zielbild und Standards ebenso wie die praktische Umsetzung: Kann die Infrastruktur betrieben werden? Sind Menschen geschult, Zuständigkeiten geklärt und genügend Kapazitäten vorhanden?

Deshalb prüfen wir in Architekturprojekten auch Rollen, Organisationsstruktur, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen, Pflegeverantwortung, Schulung und Betriebsvoraussetzungen. Ohne diese Verbindung bleibt die Zielarchitektur ein gutes Bild, aber kein wirksamer Steuerungsprozess.
Häufig gestellte Fragen

Welche Fragen hören wir häufiger?

Wie startet ein Enterprise-Architecture-Mandat?
Mit einer gemeinsamen Auftragsklärung. Wir bestimmen, was die Unternehmensarchitektur künftig leisten soll, was realistisch möglich ist und welche Abläufe, Rollen, Daten, Werkzeuge und Verbindungen dafür nötig sind.
Was passiert nach der Auftragsklärung?
Danach werden mit Ihrem Team die Arbeitsprozesse für Dokumentation, Analyse, Planung und Umsetzung definiert. Erst dann begleiten wir Durchführung und Umsetzung: Ist-Landschaft dokumentieren, Abhängigkeiten analysieren, Zielszenarien planen und die Zielarchitektur nachführen.
Warum muss auch der Dokumentationsprozess definiert werden?
Weil Architektur-Daten sonst schnell veralten. Es muss feststehen, welche Informationen erfasst werden, wer sie liefert, wer sie pflegt, wie Änderungen gemeldet werden und für welche Entscheidungen die Dokumentation genutzt wird.
Wie bleibt eine Zielarchitektur aktuell?
Durch regelmäßige Prüfungen und Anpassungen bei konkreten Anlässen. Auslöser können auslaufende Herstellerunterstützung, neue gesetzliche Vorgaben, größere Projekte oder eine neue Unternehmensstrategie sein.
Was gehört zur operativen Architektur-Prozesslandschaft?
Dazu gehören Facharchitektur und Anforderungsmanagement sowie Lösungs-, System- und Technologiearchitektur für Projekte. Diese Arbeitsbereiche müssen dieselben strategischen Vorgaben, Rollen und Prüfpunkte nutzen.
Was sind verbindliche Prüfpunkte in der Architekturarbeit?
Verbindliche Prüfpunkte sind festgelegte Kontrollen im Projektablauf. Sie klären zum Beispiel, ob eine Lösung zur Zielarchitektur, zu Cloud-Vorgaben, technischen Standards, Sicherheitsanforderungen, Zuständigkeiten und früheren Entscheidungen passt.
Welche Rolle spielen Unternehmensstrategie und Zukäufe?
Unternehmensarchitektur braucht strategische Zielvorgaben. Wenn Wachstum, neue Geschäftsmodelle oder Unternehmenszukäufe geplant sind, muss die Zielarchitektur diese Zukunft tragen können — nicht nur die heutige IT-Landschaft beschreiben.
Wie arbeitet Unternehmensarchitektur mit dem Projektportfolio zusammen?
Die Unternehmensarchitektur hält ihre Vorgaben durch regelmäßige Prüfungen aktuell. Projektplanung, Betrieb und Projektteams übernehmen diese Vorgaben in die Umsetzung, damit keine doppelte Arbeit, technische Brüche oder vermeidbaren Risiken entstehen.
Was hat Change Management mit Architektur zu tun?
Architekturentscheidungen sind nur erfolgreich, wenn sie betrieben und umgesetzt werden können. Deshalb prüfen wir auch Betriebsfähigkeit, Schulung, Personalkapazität, Pflegeverantwortung und Bedarf an Change Management.
Brauchen wir dafür ein bestimmtes Rahmenwerk wie TOGAF?
Nicht zwingend. Rahmenwerke wie TOGAF oder Modellierungssprachen wie ArchiMate sind nützliche Werkzeugkästen. Entscheidend ist aber zuerst, welche Architekturleistung gebraucht wird und welche Arbeitsabläufe in Ihrer Organisation im Alltag funktionieren.
Arbeitet CEx auch mit bestehenden Architekturteams?
Ja. Häufig geht es nicht darum, Architektur neu zu erfinden, sondern bestehende Teams, Prozesse, Rollen, Schnittstellen und Leitplanken zu schärfen und besser mit Fachbereichen, Projekten, Betrieb und IT-Strategie zu verzahnen.
Nächster Schritt

Unternehmensarchitektur Auftrag klären.

Der erste Schritt ist ein Gespräch über Ihre Architekturarbeit: Was soll sie künftig leisten, was kann sie leisten, und wo braucht Ihre Organisation zuerst Orientierung?

Erstgespräch anfragen
Aus der Praxis

Welche Fragen klären wir vor Projektbeginn?

Drei Fragen aus echten Erstgesprächen — zur Dauer, zu Änderungen an der Roadmap und zu den Ergebnissen. Beantwortet mit den Zahlen, die wir aus unseren Mandaten kennen.

Hans-Helmut Scheel, Leiter Unternehmensarchitektur bei CEx Hans-Helmut „Hannes“ ScheelGründer und Leiter Unternehmensarchitektur bei CEx
01 · Dauer

Wie lange dauert ein Auftrag für Unternehmensarchitektur?

Pauschal lässt sich das nicht sagen. Deshalb starten wir immer mit einem Vorprojekt, der sogenannten Scoping-Phase. Darin klären wir zusammen mit Ihnen zwei Dinge: Wie weit ist Ihre Unternehmensarchitektur heute? Und was soll das Mandat überhaupt leisten? Daraus entsteht ein Vorschlag, was im Mandat erarbeitet wird — mit einer Roadmap dafür.

Diese Scoping-Phase dauert erfahrungsgemäß zwei bis vier Wochen. Wie lange genau, hängt davon ab, wie schnell Ihre Entscheider und Fachleute Zeit haben. Begleitet wird sie von ein bis zwei unserer Berater.

Wie lange das eigentliche Mandat dauert, ergibt sich erst aus den Ergebnissen des Scopings. Eines ist dabei entscheidend: In überschaubaren Abschnitten von zum Beispiel drei Monaten muss immer wieder ein belastbares Zwischenergebnis entstehen, das im Alltag etwas bringt. Sonst verliert die Unternehmensarchitektur im Haus ihre Akzeptanz.

  • 2–4 Wochen Scoping-Phase
  • 1–2 Berater im Vorprojekt
  • Zwischenergebnis alle 3 Monate
02 · Roadmap

Musste ein Plan nach dem Scoping schon einmal geändert werden, und warum?

Ja, das kommt vor. Ich erinnere mich an ein Mandat, in dem Kosten und Nutzen ziemlich genau gegeneinander abgewogen werden sollten. Wir haben die nötigen Analysen in genau dieser Genauigkeit beschrieben — einschließlich der Daten, die dafür gebraucht werden.

Erst dabei zeigte sich: Diese Daten ließen sich im Unternehmen nicht in vergleichbarer Qualität und Verlässlichkeit erheben. Zum Teil lag das auch an internen Interessen. Also mussten wir das ursprüngliche Scoping noch einmal anpassen.

Auf die Abwägung von Kosten und Nutzen haben wir deswegen nicht verzichtet, wohl aber auf den feinen Detailgrad. Dafür konnten andere Fragen stärker berücksichtigt werden, die vorher weiter hinten standen.

03 · Ergebnisse & Aufwand

Welche Ergebnisse entstehen aus einem Auftrag, und was kostet das?

Das hängt stark davon ab, welche Art von Mandat Sie brauchen. Drei Fälle kommen besonders häufig vor:

  • Standortbestimmung Es gibt bereits eine Unternehmensarchitektur. Wir nehmen auf, wie gut und wie nachvollziehbar dort gearbeitet wird und wie stark diese Arbeit im Unternehmen akzeptiert ist. Dazu kommen Empfehlungen, wie sich die Unternehmensarchitektur weiterentwickeln sollte. 2–4 Wochen
  • Grundlegender Neuaufbau Zeigt das Scoping, dass Unternehmensarchitektur und Architekturmanagement von Grund auf umgebaut werden sollen, ist die Beratungsleistung je nach Komplexität nach drei bis sechs Monaten abgeschlossen. 3–6 Monate
  • Begleitung oder Interimsmanagement Sollen wir den Umbau durchgehend begleiten oder ihn für eine Zeit selbst führen, entsteht selbstverständlich ein anderer Aufwand. Nach Absprache

Zwischen diesen Fällen liegen viele Möglichkeiten. Welche zu Ihnen passt, klären wir im Scoping — bevor Sie sich auf ein längeres Mandat festlegen.

Wer wir sind.

Prozesse, Architektur, Change.

Johannes Reusch und Hans-Helmut "Hannes" Scheel führen CEx gemeinsam. Beide begleiten Mandate mit ihrem Team persönlich. Senior- und Executive-Erfahrung für Ihr Projekt von Anfang bis Ende.

Johannes Reusch, Gründer von CEx
Johannes ReuschGründer
Hans-Helmut Scheel, Gründer von CEx
Hans-Helmut "Hannes" ScheelGründer
  • Branchenübergreifend · vom Mittelstand bis zum Konzern
  • Strukturiertes Vorgehen · nachvollziehbar und dokumentiert
  • DACH-weit tätig
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