KI-Beratung · Maschinen- & Anlagenbau

KI im Maschinenbau für Wissen, das im Haus steckt

Konstruktionsdaten, Angebotskalkulationen, Service-Berichte: In Maschinenbau-Unternehmen liegt das Fachwissen aus vielen Jahren in Ordnern, auf Laufwerken und bei einzelnen Mitarbeitenden. KI im Maschinenbau macht daraus konkrete Anwendungsfälle, die Konstruktion, Angebotswesen und Service messbar entlasten — mit geprüfter Datengrundlage und einem Pilot, der in den produktiven Betrieb übergeht.

Lassen Sie uns sprechen

Ein kurzer Überblick reicht. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.

Zweck: Antwort auf Ihre Anfrage (Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Löschung nach Abschluss der Anfrage oder Widerruf. Ihre Angaben dienen allein der Anfragebearbeitung und verbleiben bei uns. Details: Datenschutzerklärung.

Warum KI-Vorhaben im Maschinenbau scheitern

Gründe, warum KI-Vorhaben im Maschinenbau scheitern

Kaum eine Branche dokumentiert so viel Wissen wie der Maschinenbau, und in kaum einer ist dieses Wissen so schwer für KI nutzbar. Drei Muster sehen wir immer wieder.

01

Die Technik wird gewählt, bevor der Anwendungsfall feststeht

Auf der Messe klingt alles machbar, im Konstruktionsbüro bleibt die Frage offen: Welche Aufgabe genau soll die KI bei uns übernehmen? Erst wenn ein Anwendungsfall benannt ist, der im Tagesgeschäft von Konstruktion, Angebotswesen oder Service messbaren Nutzen bringt, wird aus der Initiative ein Projekt mit Produktivnutzen.

02

Das Wissen liegt verstreut und wird erst nach Aufbereitung nutzbar

Zeichnungen im CAD, Stücklisten im ERP, Auslegungsregeln in Excel-Dateien einzelner Konstrukteure, Service-Berichte als gescannte PDFs: Das Wissen existiert, doch es wird erst nach Aufbereitung zur tragfähigen Datengrundlage. Wer die für den Anwendungsfall benötigten Quellen vorab aufbereitet, liefert dem Modell eine vollständige Datenbasis.

03

Der Pilot erreicht den produktiven Betrieb nicht

Ein Assistent, der im Testordner gute Antworten liefert, aber an PLM und Angebotsprozess vorbeiläuft, wird nach wenigen Wochen nicht mehr geöffnet. Der Pilot erreicht den Betrieb erst, wenn Integration und Verantwortlichkeiten bereits vor der Demo geklärt sind.

Der gemeinsame Nenner: Meist ist die Technik vorhanden, es fehlt die Überführung — vom Engineering-Alltag in einen benannten Anwendungsfall, von verstreuten Daten in eine geprüfte Grundlage, vom Pilot in den produktiven Betrieb. Und es braucht eine Stelle, die die Verantwortung für Qualität, Recht und Risiko ausdrücklich übernimmt — mit eindeutiger Zuständigkeit zwischen IT, Konstruktion und Geschäftsführung.
KI Maschinenbau: Facharbeiter richtet eine Maschine in der Produktion ein
Unsere Leistungen

Was wir für Maschinen- und Anlagenbauer leisten

Vier Bausteine, die aufeinander aufbauen — vom ersten Anwendungsfall bis zur produktiven Nutzung im Engineering.

01

Anwendungsfälle aus dem Tagesgeschäft heben

Wir durchleuchten Konstruktion, Angebotswesen, Arbeitsvorbereitung und Service auf Aufgaben, die sich wiederholen und auf vorhandenem Wissen beruhen. Jeder Kandidat wird nach Nutzen, Datenlage und Risiko bewertet — priorisiert wird, was den Engpass am stärksten entlastet.

02

Angebotswesen beschleunigen

Technische Klärung, Variantenauswahl und Kalkulation beanspruchen im Maschinenbau den größten Teil der Angebotszeit. Wir prüfen, wo KI aus früheren Angeboten, Stücklisten und Projektakten belastbare Vorschläge erzeugen kann — und wo der Mensch zwingend entscheiden muss.

03

Engineering-Wissen erschließen

Auslegungsregeln, Konstruktionsrichtlinien, Erfahrungswissen aus Service-Berichten: Wir bauen daraus eine durchsuchbare Wissensbasis mit Quellenangabe, sodass jede Antwort an ihrer Quelle nachprüfbar bleibt und auf belegtem Wissen beruht.

04

Pilot bis in den Betrieb führen

Wir planen die Integration in Ihre CAD-, PLM- und ERP-Umgebung von Anfang an mit, definieren Kontrolle und Freigaben und übergeben an benannte Verantwortliche in der Fachabteilung. Erst wenn der Anwendungsfall dort eigenständig läuft, gilt er als abgeschlossen.

Unser Vorgehen

Vom vorhandenen Engineering-Wissen zum laufenden System

Jede Phase endet mit einem Ergebnis, das Sie behalten — auch wenn Sie danach nicht weitermachen.

Phase 01

Ist-Aufnahme in Konstruktion, Vertrieb und Service

Wir sprechen mit den Menschen, die Maschinen auslegen, Angebote kalkulieren und Störungen beheben. Dabei entsteht ein Bild: Welche Aufgaben kosten Zeit, welches Wissen liegt wo, und welche Daten sind tatsächlich verwertbar.

Sinnvoll als Einstieg, solange der Anwendungsfall noch offen ist.
Phase 02

Anwendungsfall und Datengrundlage festlegen

Aus der Aufnahme wählen wir gemeinsam den Anwendungsfall mit dem besten Verhältnis aus Nutzen und Machbarkeit. Für genau diesen Fall klären wir die Datengrundlage: welche Quellen, in welcher Qualität, mit welchen Lücken — und was Datenschutz und Rechtssicherheit verlangen.

Ergebnis: ein entscheidungsreifes Konzept für die Geschäftsführung.
Phase 03

Pilot mit echten Konstruktions- und Angebotsdaten

Der Pilot läuft auf Ihren echten Zeichnungsbeständen, Stücklisten und Projektakten — in einer geschützten Umgebung. So zeigt sich früh, ob das Modell im Betrieb verlässlich Wirkung zeigt und wo Kontrolle durch den Menschen nötig bleibt.

Abbruch ist hier ausdrücklich ein zulässiges Ergebnis.
Phase 04

Integration in Systeme und Abläufe

Der bewährte Pilot wird dorthin gebracht, wo gearbeitet wird: in den Angebotsprozess, neben das PLM, in den Service-Ablauf. Berechtigungen, Freigaben und Rückfallwege werden festgelegt, bevor die erste Abteilung produktiv damit arbeitet.

Hier entscheidet sich, ob aus dem Pilot Betrieb wird.
Phase 05

Befähigung und Governance

Ihre Mitarbeitenden lernen, Ergebnisse einzuordnen und Grenzen zu erkennen. Eine schlanke Governance regelt, wer Anwendungsfälle erweitert, wer Qualität prüft und wer eingreift, wenn die Ergebnisqualität nachlässt — damit das System verlässlich weiterläuft.

Übergabe an benannte Verantwortliche im Haus.
Konkrete Anwendungsfelder

Wo KI im Maschinenbau heute verlässlich Nutzen stiftet

Vier Felder, in denen die Datengrundlage typischerweise vorhanden ist und der Nutzen im Tagesgeschäft ankommt.

Konstruktion

Wiederverwendung vorhandener Konstruktionen

Ähnlichkeitssuche über Zeichnungen und Stücklisten zeigt Konstrukteuren, was es im Haus schon gibt — bevor eine Baugruppe zum wiederholten Mal neu entsteht. Das senkt Variantenwildwuchs und hält die Teilevielfalt unter Kontrolle.

Angebotswesen

Schnellere technische Klärung

KI-gestützte Vorschläge aus vergleichbaren früheren Angeboten beschleunigen Auslegung und Kalkulation. Die Durchlaufzeit vom Anfrageeingang bis zum versandfertigen Angebot sinkt, während die technische Prüfung durch den Menschen erhalten bleibt.

Service

Störungswissen auffindbar machen

Jahrzehnte an Service-Berichten, Wartungsprotokollen und Reklamationen werden durchsuchbar. Techniker finden zur Fehlermeldung die passenden früheren Fälle samt Lösung, auch wenn die Mitarbeitenden, die sie damals behoben haben, das Unternehmen verlassen haben.

Dokumentation

Betriebsanleitungen und Service-Doku entlasten

Entwürfe für Dokumentation, Ersatzteillisten-Texte und Übersetzungsvorlagen entstehen aus vorhandenen Unterlagen — geprüft und freigegeben wird weiterhin von Ihren Fachleuten, damit Qualität und Haftungsfragen geklärt bleiben.

Branchenübergreifend

Vom Sondermaschinenbauer bis zum Komponentenwerk

Welche Anwendungsfälle tragen, hängt stark davon ab, wie Sie fertigen. Wir passen Auswahl und Datengrundlage an Ihren Typ an.

Sondermaschinenbau

Jedes Projekt ein Unikat — gerade deshalb lohnt die Ähnlichkeitssuche über frühere Projekte: Selten ist alles neu, meist ist vieles schon einmal gelöst worden.

Serienmaschinen

Stabile Produkte, hohe Stückzahlen: Hier tragen Anwendungsfälle rund um Variantenkonfiguration, Angebotsautomatisierung und Prognose von Ersatzteilbedarfen.

Anlagenbau

Lange Projektlaufzeiten und umfangreiche Dokumentationen — eine durchsuchbare Wissensbasis über Projektakten und Schriftverkehr verkürzt Einarbeitung und Rückfragen.

Komponentenhersteller

Enge Margen und schnelle Angebotszyklen: KI-gestützte Kalkulationsvorschläge und automatisierte Machbarkeitsprüfung zahlen direkt auf den Auftragseingang ein.

Werkzeug- und Vorrichtungsbau

Das Erfahrungswissen weniger Spezialisten ist hier der Engpass — eine Wissensbasis mit Quellenangabe sichert es, bevor diese Spezialisten das Unternehmen verlassen.

Egal welcher Typ: Wir beginnen mit dem Anwendungsfall, der Ihren konkreten Engpass trifft und im Tagesgeschäft den größten Nutzen bringt.
Wie wir arbeiten

Wir passen uns Ihrem Haus an, nicht umgekehrt.

Der Anwendungsfall folgt Ihrem Engpass in Konstruktion, Angebotswesen oder Service. Ihre CAD-, PLM- und ERP-Umgebung bleibt führend, und die Lösung fügt sich dort ein, wo Ihre Leute ohnehin arbeiten.

Was uns unterscheidet

Woran Sie merken, dass wir Maschinenbau verstehen

Drei Zusagen, an denen Sie uns im Projektverlauf messen können.

A

Wir sprechen Engineering und KI gleichermaßen

Stückliste, Variantenkonfiguration, technische Klärung — wir kennen die Abläufe, über die wir reden. Ihre Konstrukteure müssen uns nicht erst erklären, warum eine Zeichnung mehr ist als ein PDF.

B

Wir raten von einem Pilot ab, wenn die Daten ihn nicht tragen

Reicht die Datengrundlage für einen Anwendungsfall nicht aus, sagen wir das vor dem Pilot und benennen, welche Daten fehlen. Ein verschobenes Vorhaben kostet weniger als ein gescheitertes.

C

Wir bleiben bis in den Betrieb

Unsere Arbeit endet erst mit einem System, das in Ihrem Angebots- oder Service-Prozess läuft und von benannten Personen im Haus verantwortet wird — weit über die Demo hinaus.

Qualität und Kontrolle

Wie wir Qualität, Recht und Risiko absichern

KI im Engineering berührt Haftung, Know-how-Schutz und Mitbestimmung. Dafür gibt es feste Leitplanken.

1

Jede Antwort nennt ihre Quelle und ist nachprüfbar

Jede Antwort der Wissensbasis verweist auf ihre Quelle — Zeichnung, Bericht, Richtlinie. Belegbares wird als gesichert ausgewiesen, Unsicheres klar als unsicher gekennzeichnet.

2

Mensch entscheidet, KI schlägt vor

Auslegung, Freigabe und Angebotsabgabe bleiben Entscheidungen Ihrer Fachleute. Wir legen je Anwendungsfall fest, wo Vorschläge enden und Verantwortung des Menschen beginnt — und dass KI unterstützt, steht dabei von Beginn an fest.

3

Datenschutz und Rechtssicherheit von Beginn an

Verarbeitungswege, Auftragsverarbeitung und Schutz Ihres Konstruktionswissens werden bereits vor dem Pilot geklärt — Orientierung geben u. a. Veröffentlichungen des BSI und des BfDI. Datenschutz und Rechtssicherheit sind Eingangskriterien und stehen von Beginn an fest.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fragen hören wir häufiger?

Die Fragen, die uns Geschäftsführer, Konstruktionsleiter und Vertriebsleiter aus dem Maschinenbau am häufigsten stellen — offen beantwortet.

Wo fangen wir mit KI im Maschinenbau an?
Beim Engpass, vor der Technologie. Wir schauen zuerst dorthin, wo Ihr Haus Zeit verliert: technische Klärung im Angebot, Suche nach vorhandenen Konstruktionen, Störungsdiagnose im Service. Aus diesen Kandidaten wird der Anwendungsfall gewählt, der den besten ersten Schritt ergibt — mit vorhandener Datengrundlage, überschaubarem Risiko und einem Nutzen, den die Fachabteilung selbst spürt. Ein einzelner, sauber umgesetzter Anwendungsfall schafft mehr Akzeptanz als jede Strategie-Präsentation.
Welche Anwendungsfälle lohnen sich im Maschinenbau wirklich?
Verlässlich tragen heute: Ähnlichkeitssuche über Zeichnungen und Stücklisten zur Wiederverwendung, KI-gestützte Vorschläge im Angebotswesen, durchsuchbares Störungs- und Servicewissen sowie Entwürfe für Dokumentation. Gemeinsam ist ihnen, dass die Daten im Haus bereits existieren und der Mensch die Entscheidung behält. Vorsichtiger wären wir bei allem, was unbeaufsichtigt auslegen, kalkulieren oder freigeben soll — dort ist das Risiko derzeit größer als der Nutzen.
Warum scheitern KI-Vorhaben so oft?
Aus unserer Sicht an drei Stellen: Der Start erfolgt am Werkzeug, bevor der Anwendungsfall steht; die Datengrundlage wird überschätzt; und der Weg vom Pilot in den Betrieb bleibt offen. Im Maschinenbau kommt hinzu, dass wertvolles Wissen in Formaten steckt, die Modelle erst nach Aufbereitung verstehen — Zeichnungen, gescannte Berichte, Excel-Auslegungen. Wer diese drei Punkte vor dem Start klärt, hat die häufigsten Abbruchgründe bereits ausgeräumt.
Brauchen wir erst eine große Datenstrategie?
Nein. Eine unternehmensweite Datenstrategie vor dem ersten Anwendungsfall ist im Maschinenbau fast immer der falsche Weg — sie dauert, bindet Leute und liefert nichts Greifbares. Wir bereiten die Daten auf, die der gewählte Anwendungsfall tatsächlich braucht: etwa die Projektakten der letzten Jahre für das Angebotswesen oder die Service-Berichte für die Störungssuche. Was wir dabei über Ihre Datenqualität lernen, fließt später in jede weitere Initiative ein.
Unser Wissen steckt in Zeichnungen und gescannten PDFs — reicht das als Datengrundlage?
Häufiger als gedacht: ja, nach Aufbereitung. Texte aus Berichten und Protokollen lassen sich gut erschließen; bei Zeichnungen hängt es davon ab, ob Metadaten, Stücklisten und Benennungen gepflegt sind. Genau das prüfen wir, bevor ein Pilot startet — mit einer Aussage, welcher Teil Ihres Bestands belastbar ist, welcher Lücken hat und was eine Nachpflege kosten würde. Eine noch dünne Datengrundlage ist eine Aufgabenliste und bleibt ein gangbarer Startpunkt.
Wie kommt der Pilot in den Betrieb?
Indem der Betrieb von Anfang an mitgeplant wird. Schon bei der Auswahl des Anwendungsfalls klären wir, in welchem System die Lösung später laufen soll, wer sie verantwortet und welche Freigaben nötig sind. Der Pilot läuft auf echten Daten in einer geschützten Umgebung; die Integration in Angebotsprozess, PLM-Umfeld oder Service-Ablauf ist fester Bestandteil des Projektplans und von Beginn an eingeplant. So wird aus der Demo ein Werkzeug, das die Fachabteilung im täglichen Arbeitsablauf nutzt.
Ersetzt KI unsere Konstrukteure?
Nein — und Vorhaben mit diesem Ziel begleiten wir nicht. Im Engineering liegt der Wert der KI darin, Suchen, Sammeln und Vorformulieren abzunehmen: vorhandene Lösungen finden, Angebotsbausteine vorschlagen, Servicefälle aufbereiten. Auslegung, Bewertung und Freigabe bleiben beim Menschen, weil dort Erfahrung, Haftung und Verantwortung zusammenkommen. Ob KI Mitarbeitende ersetzt oder unterstützt, halten wir zu Projektbeginn schriftlich fest.
Wie gehen Sie mit Datenschutz und Recht um?
Datenschutz und Rechtssicherheit werden vor dem Pilot geklärt: welche Daten verarbeitet werden, wo sie verarbeitet werden, auf welcher Rechtsgrundlage, und wie Ihr Konstruktions-Know-how geschützt bleibt. Dazu gehören Auftragsverarbeitung, Lösch- und Zugriffsregeln sowie die frühe Einbindung von Datenschutzbeauftragtem und Betriebsrat. Leistungs- und Verhaltenskontrolle schließen wir ausdrücklich und schriftlich aus — diese Zusage liegt den Gremien vor der Entscheidung vor.
Bleibt unser Konstruktions-Know-how im Haus?
Das ist eine Kernfrage des Maschinenbaus, und sie wird vor jedem Pilot beantwortet. Wir legen offen, welche Umgebung die Daten verarbeitet, ob Eingaben zum Training fremder Modelle verwendet werden könnten und wie sich das vertraglich und technisch ausschließen lässt. Wo der Schutzbedarf hoch ist, arbeiten wir mit Umgebungen, deren Datenflüsse Sie vollständig kennen und kontrollieren. Ihr Auslegungswissen ist Ihr Wettbewerbsvorteil — es wird durch KI nutzbarer und bleibt vollständig in Ihrem Haus.
Wie lange dauert ein KI-Projekt im Maschinenbau?
Das hängt vom Anwendungsfall und vom Zustand der Daten ab. Die Ist-Aufnahme und die Auswahl des Anwendungsfalls sind in wenigen Wochen geschafft; ein Pilot auf echten Daten braucht typischerweise einige weitere Wochen, die Integration in Ihre Systeme und die Befähigung der Teams danach noch einmal Zeit. Wichtiger als das Tempo ist die Reihenfolge: erst tragfähige Datengrundlage, dann Pilot, dann Betrieb. Einen verlässlichen Zeitplan erhalten Sie nach der ersten Phase — individuell auf Basis Ihrer Lage erstellt.
Wovon hängt der Aufwand einer KI-Beratung im Maschinenbau ab?
Vor allem vom Zustand Ihrer Daten: Liegt das Wissen gepflegt in Ihren Systemen, oder steckt es in Zeichnungen und gescannten Berichten, die erst aufbereitet werden müssen? Dazu kommt, wie viele Bereiche wir betrachten und wie eng die Lösung mit Ihren bestehenden Systemen verbunden werden soll. Wir arbeiten in klar abgegrenzten Phasen mit jeweils festem Ergebnis, und nach jeder Phase entscheiden Sie, ob es weitergeht.
Funktioniert KI auch bei Einzelfertigung und hoher Variantenvielfalt?
Ja — gerade dort. Je größer die Variantenvielfalt, desto wertvoller wird die Fähigkeit, Ähnliches im Bestand zu finden: vergleichbare Auslegungen, frühere Sonderlösungen, passende Angebotsbausteine. Sondermaschinenbauer profitieren oft stärker als Serienfertiger, weil bei ihnen die Suche nach dem schon einmal Gelösten den größten Zeitfresser darstellt. Voraussetzung ist eine saubere Erschließung der Projekthistorie — genau daran arbeiten wir in der Pilotphase.
Welche Rolle spielen unser ERP und PLM dabei?
Die führende. Stücklisten, Artikelstämme, Projektakten und Freigabestände aus ERP und PLM sind im Maschinenbau die wertvollste Datenquelle — und der Ort, an dem die KI-Lösung später erreichbar sein muss, damit sie genutzt wird. Wir bauen die Integration so, dass Ihre Systeme führend bleiben und die KI sich daran anpasst. Ihre bestehende Systemlandschaft bleibt dafür ausdrücklich erhalten.
Wie stellen Sie die Qualität der KI-Ergebnisse sicher?
Mit Kontrolle auf drei Ebenen: Jede Antwort verweist auf ihre Quelle und ist damit nachprüfbar; je Anwendungsfall ist festgelegt, welche Ergebnisse ein Mensch prüfen muss, bevor sie wirken; und im Betrieb wird die Güte fortlaufend beobachtet, damit schleichende Verschlechterung auffällt. Bei Auslegungs- und Angebotsthemen gilt zusätzlich: Der Vorschlag der KI ist Arbeitsstand, die Freigabe bleibt Sache Ihrer Fachleute.
Was passiert nach dem Projekt — wer trägt dann die Verantwortung?
Vor der Übergabe wird sie benannt: eine fachliche Verantwortung in der Abteilung, die mit dem System arbeitet, und eine technische für Betrieb und Anbindung. Eine schlanke Governance regelt, wer neue Anwendungsfälle freigibt, wer die Qualität prüft und wann eskaliert wird. Wir bleiben auf Wunsch in einer begleitenden Rolle — aber das Ziel ist ein System, das Ihr Haus selbst versteht, kontrolliert und weiterentwickelt.
Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihren ersten Anwendungsfall.

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch von 30–45 Minuten. Wir klären Ihre Ausgangslage, die wichtigsten Engpässe und ob CEx der richtige Partner ist. Wenn nicht, verweisen wir auf jemanden, der besser passt.

Erstgespräch anfragen
Praxischeck für KI im Maschinenbau

Welche Fragen klären wir vor Projektbeginn?

Im Maschinenbau steckt viel Wert in Dokumentation, Erfahrungswissen und Servicefällen. KI lohnt sich dort, wo dieses Wissen schneller gefunden, geprüft und sicher genutzt werden kann.

Welches Wissen soll besser nutzbar werden?

Wir prüfen technische Dokumente, Serviceberichte, Ersatzteildaten, Zeichnungen und Erfahrungswissen auf konkrete Anwendungsfälle.

Sind Quellen und Versionen eindeutig?

Wir klären, welche Dokumente aktuell sind und welche Informationen für Service, Vertrieb oder Engineering verbindlich gelten.

Wie wird Fachwissen geprüft?

Wir legen fest, wo Experten freigeben müssen und wie Rückmeldungen aus dem Alltag die Lösung verbessern.

Wie passt KI in Service und Produktentwicklung?

Wir planen die Einbindung in vorhandene Systeme und Abläufe, damit KI nicht als Sonderwerkzeug nebenher läuft.

Gerade im Maschinenbau liegt der Wert oft in verstreutem Fachwissen: Serviceberichte, technische Dokumentation, Ersatzteilinformationen, Erfahrungswissen und Produktvarianten. Wir machen dieses Wissen nicht blind automatisiert verfügbar, sondern prüfbar und rollenbezogen. Service, Vertrieb und Engineering bekommen damit schneller Orientierung, ohne die fachliche Verantwortung aus der Hand zu geben.

Wer wir sind.

Prozesse, Architektur, Change.

Johannes Reusch und Hans-Helmut "Hannes" Scheel führen CEx gemeinsam. Beide begleiten Mandate mit ihrem Team persönlich. Senior- und Executive-Erfahrung für Ihr Projekt von Anfang bis Ende.

Johannes Reusch, Gründer von CEx
Johannes ReuschGründer
Hans-Helmut Scheel, Gründer von CEx
Hans-Helmut "Hannes" ScheelGründer
  • Branchenübergreifend · vom Mittelstand bis zum Konzern
  • Strukturiertes Vorgehen · nachvollziehbar und dokumentiert
  • DACH-weit tätig
Erstgespräch — 30 Minuten, kostenlos

Sagen Sie uns, wo Sie stehen.

Antwort innerhalb von 24 Stunden, werktags.